Deutschland weckt WM-Hoffnungen mit wichtigem Sieg gegen Nordirland
Die deutsche WM-Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 hat durch den jüngsten Sieg gegen Nordirland eine entscheidende Phase erreicht. Die bevorstehenden Spiele gegen Luxemburg und das Revanche-Duell mit der Slowakei gewinnen angesichts der Niederlage in Bratislava an Bedeutung. Durch einen taktischen Wechsel auf ein 3-4-3-System und starke Einzelleistungen hat Nationaltrainer Julian Nagelsmann die deutschen Hoffnungen auf die WM 2026 neu belebt. Gegen Nordirland setzte er auf Oliver Baumann im Tor, während Antonio Rüdiger, Waldemar Anton und Robin Koch die Dreierabwehr bildeten. Die Umstellung zahlte sich aus: Deutschland sicherte sich einen wichtigen 3:1-Erfolg. Florian Wirtz’ perfekt ausgeführter Freistoß in der 72. Minute besiegelte den Sieg. Zuvor hatte Nick Woltemade als Sturmspitze Räume für Wirtz und Serge Gnabry geschaffen und so für eine neue Dynamik gesorgt. Auch die Einwechslungen von Maximilian Beier und Nadiem Amiri in der 61. Minute erwiesen sich als entscheidend – Amiri traf zum 2:0. Diese Aufholjagd in Köln unterstrich einmal mehr die mentale Stärke der deutschen Mannschaft in schwierigen Phasen. Am 17. November 2023 empfängt Deutschland die Slowakei in Leipzig zum Rückspiel – ein Duell von besonderer Brisanz, nachdem die DFB-Elf in Bratislava erstmals in der WM-Qualifikationsgeschichte eine Auswärtsniederlage hinnehmen musste. Auch die Partien gegen Luxemburg und Nordirland werden in der heißen Phase der Qualifikation eine zentrale Rolle spielen.