21 November 2025, 12:03

Das 4:4-Wunder: Als Dortmund und Stuttgart die Bundesliga elektrisierten

Zwei Männer spielen Tischtennis drinnen, mit mehreren Zuschauern, die stehen und sitzen, einigen leeren Stühlen und Werbetafeln, mit Text in der unteren linken Ecke.

Das 4:4-Wunder: Als Dortmund und Stuttgart die Bundesliga elektrisierten

Am 30. März 2012 lieferten sich Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart eines der wildesten Spiele der Bundesliga-Geschichte. Die Partie endete mit einem atemberaubenden 4:4-Unentschieden, geprägt von spätem Drama und unvergesslichen Momenten. Fans betrachten sie noch heute als eines der spannendsten Duelle der 2010er-Jahre.

Dortmund begann stark und ging früh mit 2:0 in Führung. Doch Stuttgart konterte mit drei Toren innerhalb von nur acht Minuten und drehte das Spiel auf 3:2. Julian Schieber traf dabei zweimal in kurzer Folge – in der 77. und 79. Minute – und vollendete die Wende.

Mats Hummels glich in der 82. Minute für Dortmund aus und bezeichnete das Tor später als einen Höhepunkt seiner Karriere. Ivan Perišić brachte die Gäste nur fünf Minuten vor Schluss mit einem spektakulären Volleyschuss erneut in Führung. Doch als der Sieg für Dortmund schon sicher schien, traf Christian Gentner in der Nachspielzeit zum 4:4-Endstand.

Beide Mannschaften waren vor dem Spiel punktgleich auf den Plätzen drei und vier der Tabelle gestartet. Das Ergebnis kam beiden zugute: Dortmund wurde am Ende Meister, während Stuttgart die Saison auf Platz sechs abschloss.

Die Partie gilt bis heute als moderner Bundesliga-Klassiker, erinnert wird sie für ihr unerbittliches Tempo und die dramatischen Wendungen. Schieber stieg später ins Musikbusiness und Fußballmanagement ein, während Hummels und Perišić ihre Karrieren auf höchstem Niveau fortsetzten. Das 4:4 schrieb sich als eines der unvergesslichsten Spiele des deutschen Fußballs in die Geschichtsbücher ein.