24 December 2025, 10:02

"Cowboys sollen ihre Gefühle nicht zeigen, aber sie waren vor mir verletzlich" - Dokumentarfotograf Alex Bex über "Memories of Dust"

Ein Collage von Männern mit Kameras in den Händen.

"Cowboys sollen ihre Gefühle nicht zeigen, aber sie waren vor mir verletzlich" - Dokumentarfotograf Alex Bex über "Memories of Dust"

Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat den dritten Platz bei den Sony World Photography Awards gewonnen. Sein Projekt „Erinnerungen an Staub“ wurde in der Kategorie Dokumentarfotografie ausgezeichnet. Die Serie hält die gespenstische Schönheit der Saharastaubstürme fest, die seine frühen Jahre prägten.

Bex, der französische und amerikanische Wurzeln hat, arbeitete fast ein Jahrzehnt an dem Projekt. Die gesamte Serie entstand mit einer Nikon-Filmkamera, was den Bildern eine unverwechselbare, zeitlose Ästhetik verleiht. Die Staubstürme und Landschaften in den Fotografien spiegeln seine Kindheitserinnerungen wider.

Bevor er sich der Fotografie zuwandte, war Bex in der Musikbranche tätig. Sein Wechsel zur Kunst- und Dokumentarfotografie begann vor acht Jahren – inspiriert durch den Einfluss seines Vaters. Seitdem hat er sich einen Namen gemacht, indem er persönliches Storytelling mit eindrucksvollen Bildwelten verbindet.

Die Sony World Photography Awards unterstreichen Bex’ Fähigkeit, persönliche Geschichte mit künstlerischer Vision zu verbinden. Sein Einsatz von Film und die langjährige Hingabe an das Projekt heben „Erinnerungen an Staub“ hervor. Die Auszeichnung reiht ihn in diesem Jahr unter die führenden Dokumentarfotografen ein.