21 November 2025, 14:02

Clinomic erhält EU-Förderung für grenzüberschreitende Intensivmedizin-Datenforschung

Ein Tisch mit mehreren Kameras, einem Computer, einer CPU und anderen Gegenständen.

Clinomic erhält EU-Förderung für grenzüberschreitende Intensivmedizin-Datenforschung

Das deutsche Health-Tech-Unternehmen Clinomic hat eine Förderung für seine Beteiligung am europäischen Projekt ICUdata4Europe im Rahmen des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS) erhalten. Die Initiative zielt darauf ab, Intensivmedizin-Daten grenzüberschreitend für Forschung und Innovation zugänglich zu machen. Clinomic, 2019 als Ausgründung der RWTH Aachen entstanden, spezialisiert sich auf digitale Lösungen für die Intensivmedizin.

Das Flaggschiff des Unternehmens, Mona TeleICU, soll die Telemedizin und die länderübergreifende Zusammenarbeit in der Intensivpflege verbessern. Die Plattform ist mit dem Mona-PDMS (Patient Data Management System) verknüpft und nutzt den HL7-FHIR-Standard, um eine nahtlose Interoperabilität mit anderen klinischen Systemen und medizinischen Geräten zu gewährleisten.

Im Rahmen von ICUdata4Europe wird der Zugang zu sekundären Intensivmedizin-Daten für Forschungszwecke und Innovationen ausgeweitet. Clinomics Engagement festigt seine Position im Bereich der digitalen Gesundheit – Mona TeleICU hat sich bereits in deutschen Krankenhäusern bewährt. Die Förderung wird die Weiterentwicklung grenzüberschreitender Datenaustauschmöglichkeiten in der Intensivmedizin vorantreiben.