CDU will Solingens Schwimmbäder mit Millionenförderung für Kinder und Therapie ausbauen
Moritz NeumannCDU will Solingens Schwimmbäder mit Millionenförderung für Kinder und Therapie ausbauen
Die CDU-Fraktion in Solingen hat einen gemeinsamen Antrag vorgelegt, um die städtischen Schwimmstätten zu verbessern. Im Mittelpunkt des Plans steht die Sicherung von Landesmitteln für zwei große Projekte: ein neues, eigenständiges Schwimmbad am Weyersberg und ein Therapiebecken im Familienbad Vogelsang. Der Fraktionssprecher Martin Röhrig betonte den Bedarf an mehr Wasserfläche, Schwimmunterricht für alle Kinder und konkrete Schritte zur Umsetzung des lange versprochenen Therapiebeckens.
Der Vorschlag wird zunächst am 10. Februar im Sportausschuss beraten. Eine endgültige Entscheidung darüber, ob die Stadt sich um Fördergelder aus dem nordrhein-westfälischen Programm "Sportmilliarde" bewerben soll, wird voraussichtlich am 5. März im Stadtrat fallen. Bei Zustimmung würde die Stadtverwaltung einen Antrag auf Landesförderung vorbereiten.
Bisher hat noch keine Kommune in der Region erfolgreich Mittel aus der "Sportmilliarde" für Schwimm- oder Therapieeinrichtungen beantragt. Die Förderung soll 2026 starten, doch die Bewilligungskriterien werden noch ausgearbeitet.
Mit ihrem Plan will die CDU mehrere Bedarfe decken: Das Therapiebecken in Vogelsang würde die Rehabilitation und den Behindertensport unterstützen und gleichzeitig Kapazitäten für den schulischen Schwimmunterricht schaffen. Zudem böte es mehr Kindern die Möglichkeit, Schwimmen zu lernen. Langfristig schlägt die Partei vor, Attraktionen wie kleine Rutschen oder zusätzliche Freizeitangebote einzurichten, um Familien und Jugendliche anzuziehen.
Röhrig unterstrich, dass es im Antrag um die Zukunftssicherung Solingens gehe. Die Projekte kämen Kindern, Sportvereinen und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zugute, die auf spezielle Einrichtungen angewiesen sind.
Der Antrag markiert einen ersten Schritt, um Landesmittel für Solingens Schwimmbadinfrastruktur zu sichern. Bei Erfolg könnten die Vorhaben den Zugang zu Schwimmunterricht, Therapieangeboten und Freizeitaktivitäten erweitern. Die nächsten wichtigen Termine sind die Sitzung des Sportausschusses am 10. Februar und die Abstimmung im Stadtrat am 5. März.