CDU Rhein-Berg diskutiert Deutschlands Zukunft beim Politischen Aschermittwoch
Moritz NeumannCDU Rhein-Berg diskutiert Deutschlands Zukunft beim Politischen Aschermittwoch
Die CDU Rhein-Berg veranstaltete ihre traditionelle Politische Aschermittwochsveranstaltung im Bürgerhaus Bergischer Löwe in Bergisch Gladbach. Die Gäste trafen sich zu einem Fischmittagessen, politischen Diskussionen und einem Grundsatzreferat von Johannes Winkel, dem Bundesvorsitzenden der Jungen Union Deutschlands. Die Veranstaltung verband eine Rückschau auf die bisherige Arbeit mit Debatten über die künftige Ausrichtung Deutschlands.
Organisiert vom neu gewählten Kreisvorsitzenden Maurice Winter lag der Fokus auf Verantwortung, parteiübergreifender Zusammenarbeit und drängenden bundespolitischen Themen. Winkels Rede setzte einen deutlichen Akzent und behandelte Migration, Sicherheit sowie die Politik der Bundesregierung in scharfen Worten.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Maurice Winter, der sich bei Mitgliedern der örtlichen Grünen und der SPD für die gute Zusammenarbeit bedankte. Er hob gemeinsame Projekte hervor, darunter einen Masterplan für die Bergisch Gladbacher Innenstadt. Am 5. März 2026 hatten CDU, Grüne und SPD die Neugestaltung des ehemaligen Zanders-Geländes, der Altstadtgebäude und des Bahnhofsareals vorgeschlagen. Zudem pochten sie auf ein übergeordnetes Konzept, bevor Entscheidungen zu den denkmalgeschützten Bauten fallen. Bereits im Februar 2026 hatten die drei Parteien im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport eng kooperiert.
Anschließend betrat Johannes Winkel die Bühne und forderte, Deutschland solle sich auf seine eigenen Stärken besinnen. Die künftigen Prioritäten müssten sich daran orientieren, was das Land aus eigener Kraft leisten könne – ohne zu starke Abhängigkeit von externen Partnern. In seiner Rede ging er auch kontroverse Themen nicht aus dem Weg und kritisierte scharf die aktuelle Migrations- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung. Winkel betonte zudem die Notwendigkeit offener Debatten über nationale Herausforderungen und die Verantwortung der politischen Führung.
Die Stimmung war geprägt von einer Mischung aus Analyse und zukunftsorientierter Diskussion. Die Teilnehmer blicken auf die jüngsten Erfolge der CDU zurück und skizzierten gleichzeitig Pläne für die kommenden Monate. Winkels klare Positionierungen setzten einen deutlichen Kontrast zu den Standpunkten anderer Parteien und unterstrichen die Haltung von CDU und CSU in zentralen Fragen.
Die Politische Aschermittwochsveranstaltung endete mit einer klaren Botschaft: Verantwortung und Zusammenarbeit müssen die lokale wie nationale Politik prägen. Maurices Winters Fokus auf parteiübergreifende Projekte spiegelte die jüngsten Erfolge in der Bergisch Gladbacher Stadtentwicklung wider. Winkels Rede hingegen unterstrich den Willen der CDU, eine eigenständige, an den eigenen Stärken orientierte Politik für Deutschlands Zukunft zu gestalten.






