Bushwicks neuer Empyrean Club vereint Theater und Nachtleben in spektakulärem Mix
Charlotte SimonBushwicks neuer Empyrean Club vereint Theater und Nachtleben in spektakulärem Mix
2027 eröffnet in Bushwick ein gewagtes neues Konzept: der Empyrean Club
Auf einer Fläche von fast 1.000 Quadratmetern entsteht in Bushwick ein immersives Nachtleben- und Theatererlebnis, das sich von American Psycho inspirieren lässt. Das Projekt vereint Bühnenshows mit der energiegeladenen Clubkultur des New York der 1980er- und 1990er-Jahre – ein Hybrid aus Performance und Nachtleben der Extraklasse.
Der Club bezieht das ehemalige Quebracho-Gebäude in der 421 Troutman Street und bietet Platz für ein 299 Sitzplätze umfassendes Haupttheater, ein Sushi-Restaurant, eine Bar sowie mehrere Lounge-Bereiche. Das Design setzt auf Nähe: Das Publikum soll mitten im Geschehen sitzen, um die Live-Atmosphäre noch intensiver zu erleben.
Ursprünglich feierte American Psycho 2016 am Broadway Premiere – inszeniert von Rupert Goold. Die satirische Abrechnung mit dem Kapitalismus erhielt zwar Tony-Nominierungen, musste aber schnell wieder schließen. Nun bringen die Regisseure Max Hunter und Lucas Katler das Stück mit frischem Ansatz zurück auf die Bühne. Sie holten bewährte Kreative wie Roberto Aguirre-Sacasa (Buch) und Duncan Sheik (Musik) ins Boot und ergänzten das Team mit neuen Choreografien von Baye & Asa.
Der Empyrean Club richtet sich an ein junges, technikaffines Publikum und bietet eine immersive Alternative zum klassischen Theater. Jesse Singer, Experte für Erlebnisdesign, gestaltet eine Symbiose aus Performance und Nachtleben. Mit seiner Lage in der Nähe des House Of Yes und der U-Bahn-Station Jefferson Street (L-Linie) profitiert der Club von Bushwicks wachsendem Ruf als Hotspot für experimentelle Künste.
Wenn der Empyrean Club 2027 seine Türen öffnet, vereint er Theater, Gastronomie und Nachtleben unter einem Dach. Diese Mischung aus Live-Performance und sozialen Räumen spiegelt einen Trend wider: Unterhaltung wird immer interaktiver. Das Projekt knüpft an aktuelle, ausverkaufte Wiederbelebungen an – etwa die Almeida-Produktion von 2026 – und will damit eine neue Generation von Theaterbesuchern begeistern.






