Burkina Faso zu Gast in Bad Salzuflen: Wasser und Kultur verbinden
Charlotte SimonBurkina Faso zu Gast in Bad Salzuflen: Wasser und Kultur verbinden
Eine Delegation aus Burkina Faso besuchte kürzlich Bad Salzuflen, um am "OWL Afrofestival 2025" teilzunehmen. Die unter dem Motto "Gemeinsam für gerechten Zugang zu Wasser" stehende Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten, Kulturvertreter sowie Wirtschaftsführer zu Diskussionen und Austauschformaten zusammen. Die Gruppe besuchte zudem lokale Stätten, darunter ein wichtiges Wasserreservoir und ein Gesundheitszentrum mit Schwerpunkt auf Thermalbehandlungen.
Organisiert wurde das Festival vom Verein Africa Wakati in Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und Fairstival. Ziel war es, durch Fachgespräche und kulturelle Veranstaltungen die internationale Zusammenarbeit bei drängenden globalen Herausforderungen – insbesondere dem Zugang zu sauberem Wasser – zu fördern.
Die Delegation wurde von Hamidou Belem angeführt, dem Kulturberater des burkinischen Kulturministers. Zu ihr gehörten Fachleute aus den Bereichen ländliche Entwicklung, Wasser- und Sanitärversorgung, Ernährungssicherheit, Stadtplanung und Gesundheit. Auch Abdoulaye Ouedraogo, Vorsitzender des burkinischen NGO-Dachverbands SPONG, nahm an dem Besuch teil.
Während ihres Aufenthalts besichtigte die Gruppe den Wasserturm Obernberg, das größte Versorgungsreservoir im Kreis Lippe mit einem Fassungsvermögen von fünf Millionen Litern. Zudem informierten sie sich im GESUNDWERK Bad Salzuflen über die therapeutischen Anwendungen von Thermalwasser. Den Abschluss bildete eine Stadtführung mit der lokalen Archivarin Sonja Beinlich sowie ein Konzert des afrikanischen Künstlers Christian Bakotessa.
Das Festivalprogramm verband Fachworkshops mit kulturellen Darbietungen und sollte die Verbindungen zwischen deutschen und burkinischen Organisationen stärken. Die Veranstaltung bot eine Plattform für Wissensaustausch zu Wassermanagement, Gesundheit und nachhaltiger Entwicklung. Die Delegierten kehrten mit neuen beruflichen Kontakten und vertieften Einblicken in die Wasserinfrastruktur Bad Salzuflens zurück. Die Organisatoren planen, auf Basis dieser Begegnungen künftige Kooperationen aufzubauen.






