23 December 2025, 18:02

Bürgermeisterin verteilt Bethlehems Friedenslicht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt

Ein Weihnachtsbaum auf einer Straße mit Menschen darauf, flankiert von zwei Fahnenmasten, mit beleuchteten Gebäuden im Hintergrund.

Bürgermeisterin verteilt Bethlehems Friedenslicht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt

Lünens Weihnachtsmarkt veranstaltete am 22. Dezember eine besondere Zeremonie, bei der Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg das Friedenslicht aus Bethlehem an die Besucher übergab. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse, und viele Einheimische kamen zusammen, um ein Anliegen zu unterstützen, das der Stadt besonders am Herzen liegt. Die Einnahmen des Abends flossen an das Kinderkrankenhaus in Bethlehem, ein Projekt, das von der Gemeinde seit Langem gefördert wird.

Während der Feier sprach die Bürgermeisterin mit einem jungen Paar aus Bethlehem, das heute in Lünen lebt. Maria und Joseph, die bereits eine Tochter haben, erwarten bald einen Sohn. Ihre Geschichte berührte die Anwesenden und verlieh der Veranstaltung eine persönliche Note.

Das Friedenslicht, ein Symbol der Hoffnung und Verbundenheit, wurde an die Marktbesucher weitergegeben. In Lünen pflegt man traditionell Werte wie Frieden und Versöhnung, was die Zeremonie besonders bedeutsam machte. Die Stadt bedankte sich im Nachhinein bei den katholischen Gemeinden für die Organisation und würdigte die Spender für ihre Großzügigkeit. Trotz einiger Verwirrung im Internet – wo Suchanfragen nach „Maria und Joseph in Lünen“ vor allem Marktplatzangebote für Krippenfiguren auswarfen – blieb der Fokus auf der realen Verbindung des Paares zur Veranstaltung.

Die gesammelten Mittel kommen direkt dem Kinderkrankenhaus in Bethlehem zugute. Die Friedenslicht-Zeremonie unterstrich Lünens Engagement für Solidarität und Hilfe für Bedürftige. Der Erfolg der Veranstaltung zeigte einmal mehr die Großzügigkeit und die gemeinsamen Werte der Gemeinschaft.