Bundesliga-Klubs jagen AZ-Alkmaars Top-Verteidiger Mees de Wit für Rekordsumme
Noah MayerBundesliga-Klubs jagen AZ-Alkmaars Top-Verteidiger Mees de Wit für Rekordsumme
Mees de Wit weckt ernsthaftes Interesse mehrerer Bundesliga-Klubs
Der 27-jährige Verteidiger von AZ Alkmaar hat in dieser Saison mit seinen Leistungen überzeugt und damit nicht nur Scout-Besuche, sondern auch mögliche Transfergespräche ausgelöst. Der niederländische Klub zeigt sich jedoch nur bei einem überzeugenden Angebot bereit, den Spieler abzugeben.
De Wit zählt zu den Leistungsträgern von AZ Alkmaar und bestritt in dieser Spielzeit bereits 46 Pflichtspiele. Vor allem auf den defensiven Außenbahnen eingesetzt, war er an 17 Toren beteiligt – fünfmal als Torschütze, zwölfmal als Vorlagengeber. Seine konstante Form hat mehrere Top-Teams der Bundesliga aufmerksam werden lassen.
Scouts von Borussia Mönchengladbach, VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt haben ihn bereits viermal persönlich beobachtet. Auch Werder Bremen signalisierte Interesse, entsandte jedoch keine Vertreter zu Spielbeobachtungen. Trotz der wachsenden Spekulationen betont AZ Alkmaar, den Spieler nicht aktiv auf den Markt bringen zu wollen.
Die Haltung des Klubs könnte sich jedoch ändern, sollte ein Gebot die Marke von 10 Millionen Euro übersteigen. De Wits Vertrag läuft noch bis 2029, was AZ Alkmaar eine starke Verhandlungsposition verschafft. Ein weiterer Faktor für einen möglichen Wechsel könnte sein, ob der niederländische Verein in der nächsten Saison im europäischen Wettbewerb vertreten ist.
Bisher hat noch kein Transfer eines defensiven Außenverteidigers von der Eredivisie in die Bundesliga eine derart hohe Ablösesumme erreicht. Aktuelle Wechsel wie der von Ramon Hendriks für 750.000 Euro von Feyenoord zu VfB Stuttgart liegen deutlich unter der für De Wit kolportierten Bewertung.
AZ Alkmaar geht mit dem Vorteil in mögliche Verhandlungen, dass der Spieler langfristig gebunden ist. Ein Transfer würde voraussetzen, dass ein Klub die geforderten 10 Millionen Euro auf den Tisch legt. Die endgültige Entscheidung könnte zudem von den europäischen Ambitionen des Vereins für die kommende Saison abhängen.






