10 February 2026, 04:01

Brutaler Tageslicht-Raub in Hagen-Mitte: Drei Täter schlagen zu

Ein Plakat, das eine Gruppe von Menschen zeigt, die drinnen stehen, einer hält eine Waffe, mit Text oben und unten: "Der große Zugraub - Trouching ein Schreckliches Tough".

Brutaler Tageslicht-Raub in Hagen-Mitte: Drei Täter schlagen zu

Brutaler Raubüberfall am helllichten Tag in Hagen-Mitte

Ein 50-jähriger Mann wurde am 6. Februar 2026 gegen 17:15 Uhr auf der Augustastraße in Hagen-Mitte im Tageslicht überfallen und beraubt. Die Täter ließen das Opfer verletzt und ohne Bargeld zurück. Die Polizei fahndet nun nach drei Verdächtigen, die mutmaßlich für die Tat verantwortlich sind.

Laut Angaben näherten sich dem Mann drei unbekannte Männer, warfen ihn zu Boden und traten wiederholt auf ihn ein, während er hilflos am Boden lag. Anschließend stahlen sie Geld aus seiner Jackentasche. Trotz der Gewalt wartete der Geschädigte etwa eineinhalb Stunden, bevor er den Vorfall bei der Polizei meldete.

Die Angreifer werden als groß – etwa 1,80 Meter – mit schlanker, athletischer Statur und südländischem Erscheinungsbild beschrieben. Die Polizei schätzt ihr Alter auf 20 bis 30 Jahre. Die Ermittler bitten Zeugen oder Personen mit Hinweisen, sich zu melden, um die Täter zu identifizieren.

Der Überfall reiht sich in eine Zunahme von Raubdelikten in Hagen-Mitte in den letzten Jahren ein. Laut offiziellen Polizeistatistiken stieg die Zahl solcher Straftaten zwischen 2023 und 2025 um 15 Prozent – von 42 Fällen im Jahr 2023 auf 48 im Jahr 2025. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin und fordern die Bevölkerung auf, verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden.

Zeugen oder Personen mit Informationen zum Vorfall können sich unter der Telefonnummer +49 2331 986 2066 an die Polizei Hagen wenden. Jeder noch so kleine Hinweis könnte die laufenden Ermittlungen voranbringen.

Das Opfer erlitt bei dem Angriff Verletzungen, deren genaues Ausmaß jedoch noch unklar ist. Die Polizei verfolgt aktiv Spuren, hat bisher aber noch keine Festnahmen vorgenommen. Anwohner werden aufgefordert, wachsam zu bleiben und ungewöhnliche Vorkommnisse zu melden, um weitere Vorfälle zu verhindern.