17 April 2026, 22:02

Brutaler Angriff auf Zugbegleiter in Gelsenkirchen-Rotthausen eskaliert rassistisch

Ein Schwarz-Weiß-Bild einer Zugkollision auf den Schienen mit einer Gruppe von Helmträgern in der Nähe, vor einem Hintergrund aus Strommasten, Drähten, Bäumen, Gebäuden und einem klaren Himmel.

Brutaler Angriff auf Zugbegleiter in Gelsenkirchen-Rotthausen eskaliert rassistisch

Am Donnerstagnachmittag ist ein Zugbegleiter bei einer Ticketkontrolle am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen brutal angegriffen worden. Die Attacke, bei der der 31-Jährige mehrere Verletzungen erlitt, ereignete sich gegen 14 Uhr auf der S2-Linie. Die Polizei hat inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorfalls eingeleitet.

Der Streit begann, als der Zugbegleiter einen 42-jährigen Nigerianer mit einem Fahrrad im Zug kontrollierte – dieser besaß zwar ein gültiges Deutschlandticket, jedoch nicht den vorgeschriebenen Zusatzfahrschein für das Fahrrad. Als der Mann darauf angesprochen wurde, reagierte er aggressiv, beschimpfte den Zugbegleiter rassistisch und riss ihm das Ticket aus der Hand.

Die Situation spitzte sich zu, als der Zugbegleiter versuchte, den Mann aus Sicherheitsgründen zurückzudrängen. Daraufhin nahm der Fahrgast eine drohende Haltung ein und schlug dem Zugbegleiter ins Gesicht. Während des Handgemenges biss er das Opfer zudem in den Arm und den Rücken, wodurch weitere Verletzungen entstanden.

Der verletzte Zugbegleiter wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Unterdessen sicherten Beamte der Bundespolizei die Videoaufnahmen aus dem Zug als Beweismaterial. Die Behörden bestätigten, dass gegen den Verdächtigen – einen Einwohner Gelsenkirchens – nun wegen Körperverletzung ermittelt wird.

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Der Vorfall hat zu einem laufenden Strafverfahren gegen den 42-jährigen Angreifer geführt. Die Verletzungen des Zugbegleiters wurden dokumentiert, und die Polizei wertet weiterhin die gesammelten Beweise aus. Aktuell liegen keine weiteren Angaben zum Gesundheitszustand des Opfers vor.

Quelle