Bochum zieht seit 1991 tausende Ostdeutsche an – doch wer sind sie wirklich?
Charlotte SimonBochum zieht seit 1991 tausende Ostdeutsche an – doch wer sind sie wirklich?
Seit 1991 sind etwa 15.000 Menschen aus Ostdeutschland nach Bochum gezogen. Die Stadt verzeichnet seitdem einen stetigen Zuzug – jährlich kommen etwa 500 Personen aus den neuen Bundesländern hinzu. Über Alter oder berufliche Herkunft der Neuankömmlinge im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung liegen jedoch kaum detaillierte Informationen vor.
Die Wanderungsbewegungen zwischen Ostdeutschland und Bochum zeigen ein klares Muster: Seit der Wiedervereinigung zieht die Stadt jährlich rund 500 neue Bewohner aus den ostdeutschen Ländern an. Über drei Jahrzehnte summiert sich dies auf etwa 15.000 Menschen.
Deutlich weniger Personen nehmen den umgekehrten Weg. Die Zahl derer, die Bochum in Richtung Osten verlassen, liegt rund 35 Prozent unter der der Zuziehenden. Trotz dieses Migrationstrends gibt es keine konkreten Daten darüber, wie sich die Neubürger in puncto Alter oder Beruf von der ansässigen Bevölkerung unterscheiden.
Bochum zieht weiterhin mehr Menschen aus Ostdeutschland an, als in die Region abwandern. Der kontinuierliche Zuzug von jährlich etwa 500 Personen hat sich über die Jahre summiert. Ohne detaillierte Aufzeichnungen bleiben Vergleiche mit der einheimischen Bevölkerung jedoch lückenhaft.






