Bergischer HC kämpft sich zurück – doch die Niederlage bleibt
Bergischer HC zeigte eine seiner stärksten Leistungen der Saison – und verlor dennoch das sechste Spiel in Folge. Trotz einer Halbzeitführung und einem kämpferischen Comeback zum Ausgleich unterlag die Mannschaft von Trainer Jamal Naji in der Handball-Bundesliga TBV Lemgo Lippe mit 25:28. Die Niederlage verlängerte die Negativserie, doch Naji erkannte deutliche Fortschritte in der Leistung seines Teams.
Das Spiel begann mit einer beeindruckenden Einzelvorstellung von Elias Scholtes, der allein fünf Treffer in der ersten Halbzeit erzielte und dem Bergischen HC eine knappe 14:13-Führung zur Pause sicherte. Die Gastgeber mussten dreimal in Unterzahl spielen, behielten aber dennoch die Oberhand.
Nach dem Seitenwechsel hielt Noah Beyer den Bergischen HC im Rennen. Er verwandelte sowohl einen Siebenmeter als auch eine Feldtorchance und glich zum 23:23 aus. Doch Lemgos Torhüter Urh Kastelic parierte in entscheidenden Momenten mehrmals und drehte den Spielverlauf zu Gunsten seiner Mannschaft.
In der Schlussphase übernahm Lemgo schließlich die Kontrolle. Mit mehr Ruhe und weniger Fehlern zog das Team davon – der Bergische HC, trotz aller Widerstandskraft, konnte nicht mehr kontern.
Co-Trainer Markus Putz räumte ein, dass Lemgos Effizienz in den entscheidenden Phasen den Unterschied gemacht habe. Gleichzeitig blickt er bereits auf das bevorstehende Pokalspiel. Obwohl der Bergische HC seit sechs Spielen ohne Sieg bleibt, zeigen sich unter Najis Führung erste Ansätze einer Besserung.






