11 November 2025, 04:01

Bergisch Gladbach plant radikale Umgestaltung der Innenstadt bis 2030

Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

Bergisch Gladbach plant radikale Umgestaltung der Innenstadt bis 2030

Die Stadtverwaltung von Bergisch Gladbach wird erste Pläne zur Umgestaltung des städtischen Raums vorstellen. Im Rahmen der ersten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Planung am 27. November 2025 werden die Ergebnisse einer einjährigen Vorbereitungsphase präsentiert, darunter die Freilegung des Strunde-Flusses und dessen Einbindung in eine neue Grünfläche. Die endgültige Entscheidung des Stadtrats erfolgt am 16. Dezember 2025.

Die Verwaltung hat in den Gebäuden der Alten Stadthäuser Untersuchungen auf Schadstoffe durchgeführt, wobei keine nachweisbaren Konzentrationen von Asbest oder künstlichen Mineralfasern (KMF) festgestellt wurden. Die Zukunft dieser Gebäude bleibt ungewiss, eine teilweise Erhaltung gilt jedoch als möglich. Für das Gelände ist eine gemischte Nutzung vorgesehen, wobei die Nachfrage nach großflächigen Büroräumen gering ist. Stattdessen wird der Bau kleinerer gewerblicher Wohnprojekte empfohlen.

Über das Schicksal der Alten Stadthäuser und des Geländes Stadtkante An der Gohrsmühle wird der Stadtrat am 16. Dezember 2025 entscheiden. Die Verwaltung schlägt vor, für die Entwicklung der Stadtkante An der Gohrsmühle Fördermittel aus dem Landesprogramm NRW.URBAN zu beantragen. Bei Bewilligung könnte das Verfahren 2026 beginnen, mit einem möglichen Baubeginn ab 2030. Die Sitzung am 27. November konzentriert sich auf einen konkreten Entwicklungsfahrplan für die beiden Standorte, die aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen und Komplexität separat behandelt werden.

Der städtische Wandel in Bergisch Gladbach nimmt mit der Vorstellung erster Pläne am 27. November 2025 konkrete Formen an. Der Stadtrat wird am 16. Dezember 2025 endgültig entscheiden, wobei die Bauarbeiten voraussichtlich 2030 beginnen könnten. Die Zukunft der Alten Stadthäuser bleibt zwar ungewiss, eine teilweise Erhaltung wird jedoch für möglich gehalten.