29 November 2025, 22:02

Armin Laschet übernimmt Führung des renommierten Karlspreises in Aachen

Vier Personen auf einer Bühne mit Auszeichnungen, Schecks und einer Fahne, die fröhlich lächeln und ein digitaler Bildschirm mit einer Projektion im Hintergrund.

Armin Laschet übernimmt Führung des renommierten Karlspreises in Aachen

Armin Laschet, der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat den Vorsitz des Kuratoriums des Internationalen Karlspreises zu Aachen übernommen. Seine Wahl folgt auf die 14-jährige Amtszeit von Jürgen Linden, unter dessen Führung der Preis an Bekanntheit gewann und seine Aktivitäten ausbaute.

Linden übernahm den Vorsitz im Jahr 2010 und setzte sich dafür ein, das öffentliche Profil des Preises zu stärken. Er führte ganzjährige Diskussionsformate ein und initiierte den Jugend-Karlspreis, um jüngere Zielgruppen einzubinden. Seine Bemühungen prägten die Rolle der Auszeichnung im europäischen Dialog nachhaltig.

Laschets Verbindung zum Karlspreis reicht weit zurück: Von 2000 bis 2020 sowie erneut seit 2022 gehörte er dem Kuratorium an. Seine jüngste Wahl zum Mitglied im Jahr 2024 erfolgte für eine dreijährige Amtszeit. Linden unterstützte seine Kandidatur persönlich, sodass das Ergebnis wie eine logische Konsequenz wirkte.

Der Wechsel leitet ein neues Kapitel für die renommierte Auszeichnung ein, die herausragende Verdienste um die europäische Einigung würdigt. Laschets politische Erfahrung und seine langjährige Verbundenheit mit dem Preis machen ihn zu einem naheliegenden Nachfolger Lindens.

Unter Laschets Führung wird der Internationale Karlspreis sein erweitertes Programm an Veranstaltungen und Jugendförderung fortsetzen. Die Organisation bleibt ihrem Auftrag verpflichtet, die europäische Zusammenarbeit und die öffentliche Debatte zu stärken. Seine Amtszeit beginnt nach einer reibungslosen Übergabe von Lindens langjähriger Führung.