Alemannia Aachen scheitert im Pokal-Drama knapp an Fortuna Düsseldorf
Moritz NeumannAlemannia Aachen scheitert im Pokal-Drama knapp an Fortuna Düsseldorf
Alemannia Aachen scheitert knapp mit 0:1 an Fortuna Düsseldorf im Regionalpokal-Viertelfinale
Trotz mehrerer Torchancen unterlag Alemannia Aachen im Viertelfinale des Regionalpokals Fortuna Düsseldorf mit 0:1. Die Mannschaft scheiterte immer wieder an der Umsetzung, was Trainer Mersad Selimbegović ratlos zurückließ.
Die Niederlage bedeutet, dass Aachen in der nächsten Saison nicht im DFB-Pokal vertreten sein wird – ein finanzieller Verlust im unteren sechsstelligen Bereich für den Verein.
Die Aachener dominierten zwar weite Teile der Partie, fanden aber kaum den Weg ins Tor. Schlechte Chancenverwertung, starke Paraden des Düsseldorfer Torhüters und ein Pfostentreffer hielten das Spiel lange offen. Nico Thiers Tor in der 57. Minute – Düsseldorfs einzige klare Möglichkeit – entschied schließlich die Begegnung.
Trainer Selimbegović gab zu, dass die Niederlage schwer zu erklären sei, und betonte, seine Mannschaft hätte bereits zur Pause führen müssen. Er lobte zwar den Kampfgeist und die schnellen defensiven Übergänge seiner Spieler, räumte aber auch die Frustration über die verpassten Gelegenheiten ein.
Das Ergebnis trübt jedoch nicht die jüngste Ligabilanz Aachens. Das Team ist seit fünf Spielen ungeschlagen und holte 11 von 15 möglichen Punkten. Mit acht Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge konzentriert sich die Mannschaft nun wieder auf die 3. Liga, wo sie ihre Serie verlängern will.
Für das kommende Spiel gegen den SV Waldhof Mannheim wird Selimbegović voraussichtlich mehrere geschonte Stammspieler zurück in die Startelf holen.
Mit dem Pokal-Aus sind Aachens Hoffnungen auf eine DFB-Pokal-Teilnahme 2024/25 geplatzt. Doch die solide Tabellensituation bietet eine gute Grundlage für den Rest der Saison. Das Team will die aktuelle Unbesiegten-Serie nun in die nächste Partie mitnehmen.






