AfD verliert Bankkonten nach Rechtsextrem-Einstufung – doch nicht alle ziehen mit
Felix SchneiderAfD verliert Bankkonten nach Rechtsextrem-Einstufung – doch nicht alle ziehen mit
Der deutsche Inlandsgeheimdienst hat die AfD als "gesicherte rechtsextreme Bestrebung" eingestuft. Diese Entscheidung hat eine Welle von Kontoschließungen durch mehrere Banken, darunter die Deutsche Bank und die Commerzbank, ausgelöst, während andere Institute wie die Deutsche Bahn die Partei trotz der Kontroverse weiterhin bedienen. Die AfD sieht sich mit wachsender Kritik von Finanzinstituten konfrontiert. Die Deutsche Bank, die Commerzbank sowie die Targobank in Nordrhein-Westfalen haben die Partei abgelehnt, nachdem eines ihrer Konten gekündigt worden war. Auch mehrere Genossenschaftsbanken, darunter die Verbundbank OWL, haben die Zusammenarbeit beendet und dabei auf Unvereinbarkeit mit ihren Werten und Grundsätzen verwiesen. Die Einstufung der AfD als rechtsextrem hat die Bankenbranche gespalten. Während einige Institute wie die Deutsche Bank und die Commerzbank die Konten geschlossen haben, halten andere die Dienstleistungen aufrecht – sei es aus eigener Entscheidung oder aufgrund rechtlicher Verpflichtungen. Der Rechtsstreit zwischen der Partei und dem Verfassungsschutz bleibt weiterhin ungelöst, sodass das endgültige Ergebnis weiterhin offen ist.