21 February 2026, 14:01

80 Menschen trotzen Kälte für One Billion Rising gegen Femizide in Bottrop

Eine Gruppe von Menschen, die eine Tafel mit der Aufschrift 'Solidarität und Feminismus' tragen, marschiert die Straße entlang, mit parkenden Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

80 Menschen trotzen Kälte für One Billion Rising gegen Femizide in Bottrop

Zum elften Mal gingen Aktivistinnen und Aktivisten in Bottrop am 14. Februar auf die Straße, um gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu protestieren. Trotz eisiger Temperaturen und leichtem Schneefall versammelten sich 80 Menschen zur Aktion One Billion Rising, die in diesem Jahr unter dem Motto "Ni una menos – Frauen in Flammen" stand. Damit sollte besonders auf Femizide aufmerksam gemacht werden, die oft von aktuellen oder ehemaligen Partnern verübt werden.

Die Kundgebung wurde vom Frauenzentrum Courage organisiert, das seit 2015 die jährliche Veranstaltung ausrichtet. Unter den Teilnehmenden waren Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, die Schul- und Sozialdezernentin Karen Alexius-Eifert sowie die Gleichstellungsbeauftragte Susanne Lehmann.

Live-Musik der Band A Mournful Experience gab den Ton an, während Tänzerinnen und Tänzer der Peter-Frank-Tanzschule choreografierte Auftritte zeigten. Ziel der Veranstaltung war es, das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Gewalt zu schärfen – auch wenn es keine öffentlichen Aufzeichnungen über die Teilnehmerzahlen der vergangenen zehn Jahre gibt.

Trotz der Kälte standen die Anwesenden geschlossen zusammen, forderten ein Ende von Misshandlung und Femiziden und setzten damit ein weiteres Zeichen im lokalen Kampf gegen ein globales Problem.

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One Billion Rising in Bottrop brachte in diesem Jahr Gemeinschaftsvertreterinnen und -vertreter, Musikerinnen und Musiker sowie Tänzerinnen und Tänzer zusammen, um sich gegen Gewalt an Frauen zu stellen. Mit 80 Teilnehmenden, die den winterlichen Bedingungen trotzten, unterstrich die Veranstaltung ihre Botschaft von Widerstand und Erinnerung. Die Organisatorinnen geben nicht auf – und kämpfen mit jeder Demonstration weiter für Veränderung.