03 March 2026, 04:29

73-Jähriger verliert 260.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug in Troisdorf

Ein Plakat mit Text und einem Logo, das lautet: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen unterbringen, können sie Hunderten von Dollar im Monat aus der Tasche ziehen."

73-Jähriger verliert 260.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug in Troisdorf

Ein 73-jähriger Mann aus Troisdorf-Spich ist Opfer eines raffinierten Anlagebetrugs geworden und hat dabei rund 260.000 Euro verloren. Der Vorfall wurde am 13. Februar 2025 bei der Polizei angezeigt, nachdem das Opfer bemerkt hatte, dass es betrogen worden war, weil sein angeblicher Berater plötzlich nicht mehr erreichbar war.

Der Betrug begann im Oktober 2024, als der Mann erstmals von einer unbekannten Person per E-Mail und Telefon kontaktiert wurde. Der Betrüger gab sich als Anlageberater aus und überredete den Mann, ein Konto für vermeintlich seriöse Investitionsmöglichkeiten zu eröffnen.

In den folgenden Monaten tätigte das Opfer auf Drängen des Beraters mehrere Überweisungen. Die Gelder flossen auf verschiedene Konten, teilweise angeblich in Deutschland, teilweise im Ausland. Jede Zahlung wurde mit Versprechungen hoher Renditen oder dringender Investitionsnotwendigkeiten begründet.

Erst im Februar 2025 flog der Schwindel auf, als der Mann seinen Ansprechpartner nicht mehr erreichen konnte. Als ihm klar wurde, dass er betrogen worden war, erstattete er umgehend Anzeige bei den örtlichen Behörden.

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Der Fall unterstreicht die wachsende Gefahr von Anlagebetrug, der gezielt verletzliche Personen ins Visier nimmt. Die Ermittler untersuchen nun die Transfers in Höhe von insgesamt 260.000 Euro, um den Verbleib der Gelder nachzuverfolgen. Die Anzeige des Opfers hat zudem eine umfassendere Prüfung ähnlicher Betrugsfälle in der Region angestoßen.