04 March 2026, 13:20

33 Millionen Euro für Straßen, Ampeln und barrierefreien Nahverkehr bis 2026

Eine belebte Stadtstraße mit verschiedenen Fahrzeugen, darunter Doppeldeckerbusse, Autos und andere Fahrzeuge, umgeben von Pfählen, Laternen, Schildern, Bannern, Bäumen und hohen Gebäuden unter einem klaren blauen Himmel, mit Text am unteren Bildrand.

33 Millionen Euro für Straßen, Ampeln und barrierefreien Nahverkehr bis 2026

Die Stadt hat für 2026 ein umfassendes Verkehrsmodernisierungsprogramm vorgelegt, das Straßen, Ampelanlagen und die Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr umfasst. Mit einem Gesamtbudget von rund 33 Millionen Euro umfassen die Projekte neue Lichtsignalanlagen, die Aufwertung von Bushaltestellen sowie umfangreiche Straßenbauarbeiten. Zudem werden mehrere Vorhaben, die aus dem Jahr 2025 verschoben wurden, im kommenden Jahr umgesetzt.

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Für 2026 sind 30 neue Ampelanlagen geplant. Davon entfallen 11 auf die Strecken der CITYBAHN oder der Bahnhofstangente, während 8 die Straßenbahnlinien 101 und 106 bedienen sollen. Weitere 5 dienen der technischen Modernisierung bestehender Systeme. Für diese Ampelprojekte hat die Stadt spezifisch 1,5 Millionen Euro eingeplant.

Im Straßenbau stehen 13 große Ausbaumaßnahmen an Hauptverkehrsadern an, darunter der Bau der CITYBAHN-Trasse sowie die Erweiterung der Wittekindstraße. Beide Projekte sollen bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Zudem werden 33 kleinere Straßenabschnitte – etwa die Lindenallee, der Giebelplatz und die Jahnstraße – im Rahmen einer 20-Millionen-Investition in das Nebenstraßennetz erneuert.

Die Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr wird durch 27 neue Bushaltestellen-Kaimauern verbessert, von denen 8 aus dem Jahr 2025 nachgeholt werden. Für diese Aufwertungen sind 2 Millionen Euro vorgesehen. Gleichzeitig sollen 29 Planungsbeschlüsse gefasst werden, die unter anderem die Altenessener Straße, die Wuppertaler Straße und den Haumannplatz betreffen.

Die Pläne für 2026 knüpfen an ein bewegtes Jahr 2025 an, in dem 10 große Straßenbauprojekte begannen, von denen 4 verschoben wurden. Von 14 geplanten kleineren Straßenmodernisierungen starteten ebenfalls nur 12, während der Rest aufgeschoben wurde. Bei der Ampelmodernisierung begannen 22 Projekte, von denen 13 abgeschlossen wurden. Auch bei den barrierefreien Bushaltestellen gab es Verzögerungen: 18 Vorhaben starteten, doch 12 mussten verschoben werden.

Im Verkehrsplan 2026 sind keine neuen Knotenpunktprojekte für Linden, Bochold oder Dahl vorgesehen. Stattdessen liegt der Fokus auf Hauptverkehrsstraßen, dem öffentlichen Nahverkehr und der Modernisierung von Lichtsignalanlagen. Das 33-Millionen-Budget soll diese Entwicklungen finanzieren und die Infrastruktur in der gesamten Stadt verbessern.