"100 % Menschenwürde": Deutschland kämpft 2026 vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Charlotte Simon"100 % Menschenwürde": Deutschland kämpft 2026 vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026: "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus"
Von Mitte März bis Anfang April 2026 finden in ganz Deutschland die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" bieten tausende Veranstaltungen – von Lesungen und Konzerten über Workshops bis hin zu Sportaktivitäten – ein bundesweites Programm. Ein Höhepunkt ist die Dokumentation "Das deutsche Volk" in Duisburg, die sich mit den Folgen eines rassistischen Anschlags auseinandersetzt.
Die Kampagne läuft vom 16. bis 29. März 2026, mit Veranstaltungen in zahlreichen Regionen. In Bottrop engagieren sich lokale Initiativen, während Städte wie Regensburg (5. März bis 12. April), Mönchengladbach (20 Veranstaltungen) und Berlin-Pankow (42 Veranstaltungen) mitwirken. Allein in Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es 63 Aktionen, und in Spandau findet am 20. März eine Kundgebung statt. Weitere Schwerpunkte sind Flensburg mit zweisprachigen Lesungen und Stadtführungen sowie Offenburg, wo vom 13. bis 29. März Ausstellungen und Vorträge stattfinden. Brandenburg und Nordrhein-Westfalen (NRW) führen mit 76 bzw. 73 Veranstaltungen die Liste an.
Am 24. März 2026 zeigt das Filmforum Duisburg den Dokumentarfilm "Das deutsche Volk" des Regisseurs Marcin Wierzchowski. Der Film begleitet über vier Jahre hinweg die Angehörigen der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau 2020 und dokumentiert ihre Trauer, juristischen Kämpfe und den anhaltenden Widerstand gegen Rassismus. Die Vorführung beginnt um 17:30 Uhr und passt thematisch zur Kampagne, die Empathie und gesellschaftliche Verantwortung in den Mittelpunkt stellt.
Von Potsdam-Mittelmark bis in kleinere Städte verbindet die Initiative vielfältige Gemeinschaften. Das Programm reicht von Sportevents bis zu künstlerischen Darbietungen – stets mit der Botschaft von Solidarität und Menschenwürde.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 werden mit tausenden Aktionen bundesweit auf breite Resonanz stoßen. Die Duisburger Dokumentation bietet eine berührende Auseinandersetzung mit den Folgen von Hass, während lokale Veranstaltungen den Dialog und das Engagement fördern. Die Organisator:innen streben eine langfristige Verankerung von Gleichberechtigung und Inklusion durch Bildung und öffentliche Teilhabe an.






