1. FC Köln verbietet Karnevalsfeiern nach Spieler-Eklat von 2023
Charlotte SimonTraining statt Fasching: FC verlässt Köln früh - 1. FC Köln verbietet Karnevalsfeiern nach Spieler-Eklat von 2023
1. FC Köln verschärft vor dem Karneval die Regeln
Vor den diesjährigen Karnevalsfeiern zieht der 1. FC Köln die Zügel an. Der Schritt folgt auf eine unerlaubte Feier dreier Spieler – darunter Linton Maina – während der Festlichkeiten im vergangenen Jahr. Diesmal ergreift der Verein Maßnahmen, um ähnliche Vorfälle zu vermeiden, ohne dabei die lokalen Traditionen zu vernachlässigen.
Im Jahr 2023 hatten Maina und zwei Teamkollegen gegen interne Vorschriften verstoßen, indem sie am Weiberfastnacht an Karnevalsveranstaltungen teilnahmen. Das Trio entschuldigte sich später und musste Strafen zahlen, doch der Vorfall veranlasste den Verein, in diesem Jahr strengere Kontrollen durchzusetzen.
Statt in Köln zu feiern, wird die Mannschaft am Donnerstagnachmittag ein Training außerhalb der Stadt abhalten. Nach der nicht öffentlichen Einheit reist das Team frühzeitig nach Frankfurt, wo das nächste Spiel ansteht. Ein weiteres Training ist für Freitag auf dem DFB-Campus geplant.
Obwohl der Verein auf Karnevalsfeiern verzichtet, wird er dennoch mit einem eigenen Wagen am Rosenmontagszug in Köln teilnehmen. Die offizielle Karnevalsfeier des Teams findet am Dienstagabend statt – an einem trainingsfreien Tag.
Das nächste Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln ist ein Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag um 18:30 Uhr MEZ.
Der Fokus des Vereins liegt weiterhin auf Disziplin, ohne die Tradition aus den Augen zu verlieren. Durch angepasste Trainingspläne und eine begrenzte Teilnahme am Karneval soll weiteren Regelverstößen vorgebeugt werden. Die Beteiligung am Rosenmontagszug unterstreicht gleichzeitig die Verbundenheit des Teams mit den Kölner Festlichkeiten.